Bilanzpolitik & Kennzahlenanalyse – aktuelles Praxiswissen
Bilanzpolitische Spielräume durch Steueränderungen in 2025
Ihr Nutzen
- Aussagekraft von Bilanz, GuV und BWA
- Auswirkungen steuer- und handelsrechtlicher Neuregelungen auf Bilanz und Kennzahlen
- Entwicklung Frühwarn-Kennzahlen (KPI)
- Liquiditätsengpässe erkennen und gegensteuern
- Zum vollständigen Programm
Weitere Optionen
Produktübersicht
Ziel des Online-Seminars
Sie lernen, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Ihres Unternehmens anhand zentraler Kennzahlen fundiert einzuschätzen – und dabei bilanzpolitische Spielräume sowie Ermessensentscheidungen gezielt zu analysieren.
Durch eine praxisnahe Einführung in die wichtigsten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entwickeln Sie ein geschärftes Verständnis dafür, „zwischen den Zahlen zu lesen“ – also Risiken frühzeitig zu erkennen und fundierte Entscheidungen auf Basis von Liquiditäts-, Struktur- und Rentabilitätskennzahlen zu treffen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie sich die steuerlichen und handelsrechtlichen Neuregelungen – insbesondere die dreijährige degressive AfA „Booster-AfA“ von 30 % auf Anlagegüter, die 75 %-„Turbo-AfA“ auf E-Fahrzeuge (PKW, LKW, Busse) sowie weitere geplante Regelungen – auf die Bilanzpolitik, die relevanten Kennzahlen und die strategischen Entscheidungen auswirken werden.
Darüber hinaus entwickeln wir anhand von KPIs ein Frühwarnsystem (Pflicht für haftungsbeschränkte Unternehmen), mit den Fehlentwicklungen rechtzeitig erkannt und Gegenmaßnahmen gezielt eingeleitet werden können.
Aktueller Exkurs: Hat die degressive AfA wirklich große Auswirkungen auf die Bilanz und Bilanzstrategie?
Degressive AfA – Bilanzpolitisches Instrument mit Wirkung
Die geplante Einführung einer degressiven Abschreibung (AfA) von bis zu 30 % ab 2025 ermöglicht es Unternehmen, Investitionen in bewegliche Wirtschaftsgüter schneller abzuschreiben.
Das bedeutet:
- Stärkerer Aufwand im Anschaffungsjahr → geringerer Gewinn → niedrigere Steuerlast
- Schnellerer Werteverzehr in der Bilanz → Veränderung der Vermögensstruktur
- Relevante Verschiebungen in Kennzahlen wie EBIT, ROI, Cashflow
- Bilanzstrategie steuerbar: gezielte Ergebnissteuerung durch Investitionszeitpunkt
Fazit: Die degressive AfA ist ein aktives Werkzeug der Bilanzpolitik – mit echtem Einfluss auf Unternehmenskennzahlen, Steuerbelastung und Investitionsentscheidungen
Programmübersicht
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Informationen aus dem Jahresabschluss inkl. Anhang
- Aufbau des Jahresabschlusses einer Kapitalgesellschaft
- Der Anhang: Aufbau des Anlagen-, Verbindlichkeiten- u. Forderungsspiegels
- Publizitäts- und Prüfungspflichten
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Spielräume bei der Bewertung von Vermögen und Schulden
- Abschreibungen
- Herstellungskosten nach Handels- und Steuerrecht
- Rückstellungen
- Vorräte: Inventur- und Bewertungsmethoden
- Besondere Bewertungsprinzipien
- Zusammenfassung bilanzpolitischer Gestaltungsspielräume: Die Maßnahmen im Überblick um sich „arm bzw. reich“ zu rechnen
- Die Bilanz und GuV als Instrument zur Steuerung des Unternehmens
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Wie aktuelle steuerliche und handelsrechtliche Änderungen die Bilanzstruktur und Kennzahlen beeinflussen
- Aktuelle Änderungen: „Booster-AfA“ (degressive AfA mit 30 %) und die „Turbo-AfA“ auf E-Autos (PKW, LKW, Busse)
- Bedeutung und Auswirkungen anhand praxisbezogener Fallbeispiele
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Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA)
- Betriebsergebnis, Neutrales Ergebnis, Gesamtergebnis
- Checkliste für eine aussagekräftige GuV (BWA)
- Einsatz der Monats-GuV/BWA zur Unternehmenssteuerung – BWA-Zusatzauswertungen
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Bilanzanalyse anhand v. Finanzkennzahlen aus dem Monats-/Jahresabschluss
- Quicktest – Kritische Werte für eine kurzfristige Unternehmensprognose
- Kennzahlen zur Vermögens- und Finanzstruktur und Liquidität
- Kennzahlen zum „Cash Conversion Cycle“ (Geldumschlagsdauer) zur Verbesserung der Liquidität
- Rentabilitätskennzahlen inkl. Ebit, Ebita, Ebitda und Roce
- Cash-Flow-Rechnung inkl. Free Cash-Flow, Dynamischer Verschuldungsgrad, Kapitalflussrechnung
- Die Bedeutung von Kennzahlen für das Finanz-Rating der Banken
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Aufbau eines kennzahlengestützten Frühwarnsystems
- Pflicht für alle haftungsbeschränkten Unternehmen zur Implementierung einer Krisenfrüherkennung (Frühwarnsystem)
- Erarbeitung betriebsindividueller Schlüsselkennzahlen zur Frühwarnung
- Zusammenführung mit Finanzkennzahlen aus Bilanz und GuV
Ihre Produktmanagerin
Sonja Filipovic
Produktmanagerin für die Bereiche Steuern, Bilanzen und Controlling
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